Die Nahuel Huapi Traverse

Nachdem wir jetzt wochenlang gefahren sind und seit Südpatagonien schon wieder über 3000km zurückgelegt haben, war es mal wieder Zeit für einen ‘Kracher’: Die Nahuel Huapi Traverse. Anfangs war ich sehr skeptisch, ob die Landschaft wirklich so großartig ist, wie an einigen Stellen zu lesen war. Immerhin liegt mit Bariloche das touristische Zentrum Argentiniens mitten drin und bisher konnte ich meistens wenig Gefallen an ‘Stadtbergen’ finden. Doch die letzten fünf Tage konnten mich restlos überzeugen. Die Traverse war eine der schönsten Touren die ich bisher gemacht habe und steht war für mich ähnlich spektakulär wie der Torres del Paine. Die beiden Touren unterscheiden sich zwar grundlegend, trotzdem steht die Traverse dem Circuito in Sachen ‘spektakuläre Landschaften’ in nichts nach. Gleichzeitig sind trotz der Nähe zu Bariloche kaum Menschen unterwegs und so bin ich der Meinung, dass die Tour völlig unterschätzt wird.

Bariloche selber liegt am Nahuel Huapi. Dieser riesige See zieht sich weit durch die Landschaft und ist sozusagen das Zentrum des argentinischen Seengebietes. Warum dieses so heißt, sieht man bei einem Blick auf die Karte: Die Anden sind hier von unzähligen Seen durchsetzt. Diese meisten sind wunderschön und haben kristallklares Wasser mit türkisen Küstenabschnitten, die Assoziationen mit der Karibik wecken. 15 Kilometer von Zentrum Bariloches entfernt liegt ‘Los Coihues’, ein kleines Dörfchen, in dem wir unser Lager aufgeschlagen haben. Von dort kann man direkt auf die fünftägige Traverse starten, die einen am Ende nach Colonia Suiza führt – nur 24 Kilometer von Bariloche entfernt. Alles sehr stadtnah, was meine Skepsis erklärt – und doch Welten entfernt.

Ich beschreibe jetzt im folgenden die Wanderung, da es mir unglaublich viel Spaß gemacht hat und ich das gerne teilen möchte. Wer keine Lust auf lesen hat… die Bilder sprechen für sich. Panoramen und Zeitraffervideos muss ich leider nachreichen. Dafür reichte die Zeit dann doch nicht mehr.

Montag abend zeigte sich das erste Mal wieder die Sonne. In der Nationalparksinfo wurde uns gesagt, dass es Dienstag in den Bergen schneien sollte – der Wetterbericht vermeldete Sonne und Wolken. Wem glaubt man mehr? Klar, auf jeden Fall nicht den offiziellen Stellen, denn die haben erschreckend wenig Ahnung. Unter anderem wurde zwei Neuseeländern gesagt, dass der dritte Tag der Passage gesperrt sei, was völliger Quatsch war. Nur haben sie sich dann nur auf die kurze Tour eingestellt. Da wir bisher häufig ähnlich schlechte Erfahrungen gemacht hatten, verzichteten wir auf Nachfragen und ich verzichtete auch auf eine offizielle Registrierung für den Trek.

Vom Campingplatz aus starteten wir langsam und gemütlich zur ersten Hütte. Diese lag auf etwa 1700 Metern auf einem Felssattel zwischen See und Tal. Eigentlich eine super Lage, nur zum Zelten etwas exponiert. Rund um die Hütte waren aus großen Steinen ‘windgeschützte’ Stellplätze gebaut. Es sah ein wenig aus wie eine Pinguinkolonie und in etwa so fühlten wir uns auch: Die langsamsten Pinguine bekommen die ungünstigsten Nester. Also bauten wir unser Zelt eben etwas windungeschützter auf. Der Abend brachte Wind und die Nacht war nicht sehr angenehm. Die Regenschutz-Gewebeplane wurde vom Zelt gerissen und selbst im Schlafsack merkte man die eindringenden Windböen. Aber das Zelt hielt und am nächste Morgen war es windstiller. Etwas verwundert haben mich die Kletterer, die auch nach Einbruch der Dunkelheit noch mit Stirnlampen in der Wand hingen – trotz Wind und eisiger Kälte. Dazu muss man sagen, dass diese Ecke hier ein Mekka für Felskletterer ist. Nachdem ich einige Routen von unten gesehen habe, hat sich der Wunsch bestärkt, dem Klettern doch noch eine Chance zu geben. Fränkische, ich komme…


auf dem Aufstieg durch den Wald


Hütte und Camping-Sites von oben


Wolkenspiel am Horizont


30 Sekunden belichtet… die Lichter in der Wand kamen von den Kletterern


die Zacken des Cerro Cathedral


hinter den Bergen der Mond…


…der beim untergehen die Wolken von unten angestrahlt hat? Ich kann mir die Farben nicht anders erklären, die Sonne war es nicht (die war schon länger weg, außerdem stimmte die Himmelsrichtung nicht) und Bariloche war viel zu weit weg um soweit zu strahlen

Der zweite Tag führte uns ein wenig höher. Über eine herrliche Lagune ging es in schönster Blockkletterei auf den ersten richtigen Pass der Tour, gute 2000m hoch. Die Aussicht von dort wurde durch die Erwartung eines Abstieges Marke Kniezertrümmerer getrübt und tatsächlich hatte es dieser in sich: Steiler Schotter in verschiedenster Ausprägung, von metergroßen Blöcken bis zu feinsten Körnchen. Letztere konnte man wenigstens gut runterrutschen (ein großer Schritt und dann einfach den Hang runtergleiten). Am Ende ging es noch einen steilen Bachlauf entlang bis auf den Talboden. Nach Durchschreitung dieses wieder das gleiche Spiel: Hoch auf knapp 2000 Meter, dann den steilen Schotterhang runter. Wenn ich die Tour mit einem Begriff charakterisieren müsste: Schutthalde.


die ersten Schritte hinter der Hütte führten einen durch das Tal…


…hoch zur Laguna Schmoll…


…in die Hochebene des Cancha de Futbol…


…bis an den eigentlichen Pass, von dem man eine hervorragende Sicht auf das zu durchschreitende Tal hatte. Am Talschluss ging es dann direkt zum nächsten Pass hoch.


Von diesem konnte man bereits das Ziel, die Hütte am See, sehen.


der letzte steile Schotterabstieg des Tages

An der Hütte angekommen, wollte ich den Hüttenwirt nach der nächsten Tagesetappe fragen. Die Traverse ist nur in Teilen markiert und eigentlich sollte der Hüttenwirt den dritten Tag an Hand von Bildern erklären. Mit einigen Kilo Speck in der Hand erklärte er mir, dass die Erklärung am nächsten Morgen um 8:30 Uhr stattfindet – nagut. Auf Grund der Länge der Etappe wollte ich zwar eigentlich um acht los, aber was solls. Der Wecker wurde auf 6:30 Uhr gestellt und dann ging es ab ins Bett. Nur mit dem Schlafen klappte es nicht so… erst meinten unsere israelischen Campingnachbarn, dass sie um halb zwölf noch ein wenig Small Talk führen müssten – schreiend. Dann kam die argentinische Partytruppe auf die Idee, um Mitternacht noch ein wenig zu singen/grölen und möglichst viele Tiere zu imitieren… allerbestens! Irgendwann war es doch still und dann klingelte auch schon wieder der Wecker. In der Hütte die nächste Überraschung: Der Hüttenwirt schläft noch, die Erklärung wird verschoben. Bitte was? Ist ja nicht so, dass allein an Laufzeit 7 Stunden veranschlagt werden… Allerdings sind das wohl die Kulturunterschiede. In den Alpen bekommt man von Anfang an das ‘Schnell hoch, schnell runter’ eingeimpft, auch, um zur Not noch Zeitfenster zu haben. Das fehlt hier völlig, vor zehn geht kaum jemand los. Unnötig zu sagen, dass viele dann auch planmäßig erst in der Dämmerung ankommen. Ich wundere mich immer weniger über die Haltung der argentinischen Behörden, die einen wie ein Kind behandeln und mittlerweile viele Wege nur noch mit Guide erlauben wollen (was sehr frustrierend ist, da mir dadurch einige Besteigungen verwehrt bleiben, beispielsweise die des Vulkans Lanin).
Um halb zehn hatte es der Hüttenwirt dann aus dem Bett geschafft und uns den Weg anhand der Bilder beschrieben. Ist ja nicht so, dass eine Hinweistafel in der Hütte sinnvoller wäre…
Gemeinsam mit drei Argentiniern startete ich dann den Tag. Cora stieg ins Tal ab und machte sich auf den Weg nach El Bolson – das war, angesichts des folgenden Weges, auch ganz gut so. Erstmal ging es 50 Höhenmeter in Kletterei II. Grades bergauf – wunderschön. Ein völliger Genuss, der Weg… wenn man keine Probleme mit ungesicherter, einfacher Kletterei hat. Der Rucksack war etwas nervig, aber es lief besser als erwartet. Was mich überraschte, waren die Argentinier. Zwar waren sie langsamer als ich, dafür aber in Sneakers(!) unterwegs. Vibram-Sohle vs. Nike-Sneakers… der erste Pass war dann schnell überschritten, ebenso wie der zweite. Dann stand die Querung oberhalb der Laguna Navidad an. Dabei wird der halbe Talkessel in steilem Schottergelände weglos gequert. Aber es sah schwieriger aus als es war. Die größte Herausforderung bestand darin, das Absteigen zu vermeiden: Weiter unten gab es immer Spuren, die wie Wege aussahen. Wahrscheinlich waren sie es auch, dafür hätte man aber einige hundert Höhenmeter extra absolviert – uncool! In der Mitte der Querung hatte ich noch mein persönliches Highlight, als ein Kondor keine zwanzig Meter über mir hinwegrauschte… man konnte hören, die er durch die Luft glitt. Ob ich potentielle Beute war? Oder hatte mein Shirt schon Aasgeruch entwickelt? Who knows…
Nach der Querung stand die unproblematische Besteigung des Cerro Navidads an, mit 2160 Metern höchster Punkt der Tour. Einzig unschön war die Wegbeschreibung im Tourenführer, wo es hieß, dass es Felsturm umgangen werden müsse. Großartig… wie definiert sich ein Felsturm, wie definiert sich umgehen? Vor mir ragte ein kleiner Gipfel auf, aber kein Turm. Trotzdem umgehen? Ich entschied mich erstmal links vorbeizugehen und fand mich in steilstem Schotter wieder. Letzten Endes ging die Querung ganz gut, aber es stellte sich heraus, dass besagter Felsturm die letzten 10 Meter des Gipfels waren. Warum also nicht einfach Meterangaben machen? Aber daraus lernt man wohl… wobei es eine ähnliche Situation war wie am Wilden Freiger im Sommer, wo wir uns auch in der Flanke wiederfanden… ärgerlich.
Der Gipfel war nach drei Stunden erreicht und die Aussicht sensationell. Ich kann das nicht in Worten wiedergeben, deshalb versuche ich es erst gar nicht.
Am Gipfel dachte ich, dass die Schwierigkeiten für mich gelaufen seien – die beruhten, so dachte ich, vor allem in der Wegfindung. Doch der große Spaß kam erst: Nochmal 600 Höhenmeter Abstieg durch ein enges Tal. Anfangs durch steilen Schotter, ging es dann durch unangenehmstes Blockwerk an einem Fluss entlang. Die Strecke war kaum markiert und so musste man immer schauen, welche Seite die beste war. Unschöner Höhepunkt war eine Schräge, die komplett nass war und bergab gequert werden musste. Danach wurde das Tal flacher. Mittlerweile war es auch richtig warm und ich nutzte die unzähligen kleinen Wasserfälle mit ihren dazugehörigen Becken zum Baden. So macht Laufen Spaß! Nach über einer Stunde begann die Vegetation und mit ihr begann der Spaß erst richtig. Das ist nicht ironisch gemeint, es war wirklich großartig. Das Tal ist ein einziges Sumpfgebiet und man findet kaum einen trockenen Quadratmeter. Dementsprechend versank ich im ersten Schlammloch auch bis fast unters Knie.
Der Weg folgte dem Bach, jedoch oft durch enges Gestrüpp. Das war mir nach einiger zeit zu blöd und ich ging den Großteil des restlichen Weges einfach durch den Bach. Zeit meine Schuhe zu feiern: Meine Socken waren etwas klamm, aber nicht nass. Am Ende des Tals wartete dann noch ein Aufstieg von 350 Höhenmetern. Nach sechs Stunden Laufen und rekordverdächtigen drei Stunden Pause war ich an der Hütte angelangt. Eigentlich fühlte ich mich noch ganz fit, aber elf Stunden Schlaf zeugten eher vom Gegenteil.


Blick zurück auf die Laguna Tempanos, etwa zwei Stunden nach Start


vor der Querung: Die Laguna Navidad


der Schotterhang nach fast vollständiger Querung


Turnschuhfraktion


Blick auf die Laguna, etwa 30 Minuten vor dem Gipfel


Am Horizont: Der Puyehue raucht fröhlich vor sich hin


die Türme des Cerro Cathedral. Großartig übrigens die verschiedenen Gesteinsfarben der einzelnen Höhenzüge


einer der vielen Vulkane hier


Schienbeintiefer Matsch


die Hüttenkatze des Refugio Italia

Am vierten Tag fühlte ich mich dann auch nicht mehr ganz so fit. Diesmal hielt ich es wie meine argentinischen Turnschuh-Companeros und startete erst um halb zwölf. Nach unproblematischer Passüberschreitung und einer kurzen Taldurchquerung (in dem sich die letzten Tabanos [Pferdebremsen] der Saison aufhielten und mich ein letztes Mal nervten) kam der Aufstieg zum Pass am Cerro Lopez. Von der anderen Talseite aus hatte ich beim Anblick des Weges schon kein gutes Gefühl. Was für ein Brett! Und tatsächlich war es das steilste, was die Traverse an Schotter zu bieten hatte. Gleichzeitig war die Markierung völliger Quatsch. Es ging über etwa 100 Höhenmeter durch einen etwa 20 Meter breiten, mit Schotter ausgefüllten Gulli, der an beiden Seiten durch Felswände begrenzt war. Laut Markierungen sollte man in Serpentinen hochgehen. Somit gab es zwei Wegmöglichkeiten: Die offizielle und die sinnvolle. Bei letzterer kann man den Gulli unproblematisch an einer der beiden Seitenbegrenzungen in Kletterei I.Grades hochklettern, ohne zwei Schritte nach vorne zu machen und einen nach unten abzurutschen. Das ist zum einen einfacher, zum anderen wesentlich ungefährlicher, da man nicht kiloweise Gestein nach unten tritt (ich habe hier noch niemanden mit Helm gesehen). Komischerweise war der Gulli an der linken Seite auch mit ausgeblichenen Markierungen versehen… ich habe keine Ahnung, was da schief gelaufen ist.
Oben angekommen stattete ich dem Pico Turistico noch einen kurzen Besuch ab. Das Panorama war einmal mehr umwerfend und so blieb ich eine Zeitlang oben. Nachdem es den ganzen Tag schon windig war und sich von Nordwesten Wolkenberge auftürmten, war die Zeit zum Abstieg gekommen. Wieder großes Kino oben: Es gab zwei Abstiegsmöglichkeiten, die beide plausibel gewesen wären, aber in zwei verschiedene Täler geführt hätten. Markierungen? Keine. Nach kurzer Überlegung und unter Heranziehung des Kompasses entschied ich mich für Osten. Wegspuren sah ich keine, dafür genug Müll… das war dann wohl der richtige Weg. Kurz darauf war das Refugio Lopez erreicht, wo ich eigentlich nächtigen wollte. Der Wind hatte mittlerweile nochmal angezogen und die möglichen Zeltplätze waren das exponierteste, was man sich vorstellen kann. Kein windschutz und fast frei am Hang. Die Alternative hieß Abstieg Richtung Tal. Es endete damit, dass ich mit dem ersten Regen verzweifelt versuchte, einen geschützten Schlafplatz zu finden, in dessen Nähe es auch möglichst Wasser gibt. Gesucht, gefunden… nur etwas schief. Aber was macht das schon? Ebenerdig schlafen kann man, wenn man alt ist. Es stellte sich dann doch als SEHR schief heraus. Die Isomatte war so glatt, dass man unmöglich schlafen konnte, ohne dabei ans Fußende zu gleiten. Der Zeltboden war aber auch nicht besser. Schließlich verbrachte ich die Nacht im unteren Zeltquadranten, gar nicht mal so gemütlich sowas… Geschlafen habe ich auch, zwischendurch mal. Natürlich war es auch eiskalt und ich hatte bei Coras Abstieg das Gewicht sinnvoll rationiert (Stativ: kommt mit. Fleecejacke: Kann Cora mit ins Tal nehmen. Nicht frieren kann man, wenn man alt ist) und hatte am Morgen wahrscheinlich Ähnlichkeit mit einem dieser gefrorenen Fischblöcke… nicht nur von Form und Temperatur. Das Shirt hatte leichte Nuancen von toter Ratte und auf die Strümpfe geh ich lieber nicht ein…


Blick auf Laguna Negra (die nach dem dahinter liegenden Berg benannt ist, immerhin ist sie herrlich türkis statt schwarz) mit dem Refugio Italia


recht genau in der Bildmitte (wo sich der Schotter durch den Gulli ergießt) ging es nach oben…


unangenehm, aber nicht so steil wie befürchtet


am Pass angekommen: Der Blick zurück…


…und auf die andere Seite. Angenehmerweise entschied sich der Puyehue nach Absprache mit dem Wind dafür, seine Asche nach Bariloche zu schicken. Städte schauen von Berggipfeln immer so deprimierend aus, wie sie hässlich-glänzend im Tal liegen…


Ausblick vom Pico Turistico (ebenso folgende)


der mächtige Tronador, 3500m hoch und in Wolken gehüllt


Tiefblick ins vorher durchschrittene Tal

Das war es dann auch, am Folgetag standen nur noch zwei Stunden Wanderung bis zum Bus an, der dann in über einer Stunde die 25 Kilometer nach Bariloche absolvierte. Die kommenden Tage heißt es wieder: Essen soviel geht, denn die letzten Tage gab es morgens eine halbe Tasse Hafer, mittags 250g Kekse und abends 100g Reis. Kein Wunder, dass die Hose wieder rutscht. Daher gab es auch in Bariloche erstmal ein Viertelkilo Eis und ein halbes Dutzend Factures (Gebäckstücke, von uns liebevoll ‘Teilchen’ genannt). Mit anderen Worten: Happy End!


der Nahuel Huapi nochmals von oben…


…und von fast unten.


Teilchen!

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