Machu Picchu

Es war soweit. Das – meiner Meinung nach, Cora ist da anderer – am meisten überschätzte Reiseziel Südamerikas war an der Reihe. An Cuzco und Machu Picchu zeigt sich, dass die Verantwortlichen hier jegliches Maß verloren haben. Auf dem Salkantay-Trek hatte ich viel Zeit mir zu überlegen, was ich mit 40 oder 50 Euro sinnvolleres hätte anstellen können: drei Jahre TRUST-Magazin, einen Monat Kuchen-Abo zuhaues beim Bäcker, zehn frische Rollfilme… aber am Ende war ich doch ganz zufrieden mit Machu Picchu.

Wer Interesse an den sicherlich interessanten Hintergründen von Machu Picchu hat, dem sei der Wikipedia-Artikel mit Sekundärquellen ans Herz gelegt. Ich möchte hier weniger schreiben, als vielmehr die Bilder sprechen lassen. Denn obwohl ich den Ausflug nicht mehr wiederholen möchte (reverser Kulturschock lässt grüßen), ist die archäologische Stätte doch imposant, was sowohl an ihrer Lage, als auch an ihrer Größe liegt. Ein paar der Fotos sind vom Huayna Picchu entstanden – das ist der Berg, der auf jedem “typischen” Machu Picchu-Bild hinter der Anlage zu sehen ist.

Einige der Bilder sind bewusst nicht farbecht – Fotopuristen mögen es mir verzeihen. [Allerdings: was ist schon farbecht? Jeder Film hat sein eigenes Charakteristikum und echt ist nichts daran.]


der Huayna Picchu, auf dem ich 45 Minuten später stand


der Blick von eben diesem…


…während der einzigen sonnigen Minuten


nach dem Abstieg kamen sowohl Cora als auch Wolken und Menschenmassen


Standardbild numero uno…


…und Standardbild numero dos


der Sonnentempel


man achte auf die Steinmetzkunst, sehr interessant anzusehen!


ebenso am Königsgrab…


…oder am Palast, dem einzigen runden Gebäude

Wir sind derweil wieder in La Paz, Bolivien. Der Abschied aus Peru war bezeichnend: Der Busticket-Verkaeufer hat uns angelogen und wir sind viel zu teuer in einem viel zu schaebigen Bus unterwegs gewesen. Morgens hat der Fahrer es dann geschafft, uns im eiskalten Desaguadero rauszuwerfen, wohl wissend, dass die Grenze fruehestens in einer halben Stunde oeffnet. Grossartig. Nach zweieinhalb Stunden fuhren wir dann weiter nach La Paz. Peru ist wohl ein wenig wie Nordindien: Waere sicher schoen ohne Menschen.
Uebermorgen wollte ich eigentlich auf den Condoriri-Trek starten… aber nach 39° Fieber gestern abend sind erstmal alle Aktivitaeten gestrichen. Mal sehen was es ist: Grippe? Dengue? Malaria? Oder andere exotische Viren und Bakterien?

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